Warum heißt die Schlange "Schlange"?

Die LANGE Schlange gibt SCH-Laute von sich.(1)

Amüsante Wortspielereien, die zum Denken anregen

Vor langer, langer Zeit

Vor langer, langer Zeit

Wann und wie haben die Menschen die ersten Wörter "erfunden"? ZUFÄLLIG?

Selbst Sprachforscher haben keine eindeutige Antwort auf diese Frage (Etymologie lt. Duden: Herkunft und Geschichte eines Wortes und seine Bedeutung).

Vor ca. 100.000 Jahren haben die Menschen angefangen, sich miteinander zu unterhalten.

Haben Sie das Lied „194 Länder sechseinhalbtausend Sprachen" von Mark Forster schon mal gehört? Dann wissen Sie ja, wie viele Sprachen es auf der Welt gibt.

Haben wir diese schwere Energie in unserem Familiensystem, ist klar, dass die Information „ENTSCHEIDUNGEN sind schwierig“ über viele, viele Generationen weitergegeben wird.

Eine dauerhafte LÖSUNG(4) bringt ein Blick in die Familiengeschichte:

Gab es eine ENTSCHEIDUNG auf Leben und Tod?

Hatte eine ENTSCHEIDUNG weitreichende, evtl. negative Folgen für die Familie, für andere Menschen?

Als schneller Selbsthilfe-Tipp hat sich das Legen von Bodenankern bewährt.

Warum fallen uns Entscheidungen oft sooo schwer?

ZUFÄLLIG (der Fall fiel mir einfach so zu)(2) erzählte ein Coach in der Fernsehsendung Leichter Leben, dass man bei ENTSCHEIDUNGEN(3) an einen Krieger denken solle, der sein Schwert aus der Scheide zieht.

Dabei musste er eine folgenreiche ENTSCHEIDUNG herbeiführen.

Eine ENTSCHEIDUNG über seinen eigenen Tod oder den Tod des Gegners. Diese ENTSCHEIDUNG hatte er bestimmt mehrmals zu fällen.

Die Entscheidung für das Leben

Die Entscheidung für das Leben

Ach, so ein Zufall!

ZUFÄLLIG habe ich dies meiner lieben Kollegin Juliana (danke!) erzählt. Und sie kannte diese Geschichte aus einem Buch mit dem Titel:

DU BIST, WAS DU SAGST.

Was unsere Sprache über unsere Lebenseinstellungen verrät von Joachim Schaffer-Suchomel

mvg Verlag 2006 / ISBN 3-636-06264-6

Ich hatte sofort den EINFALL (es fiel mir ins Gehirn)(5), mir dieses interessante Buch zu bestellen.

Warum heißen die Ahnen „Ahnen“?

Unsere AHNEN(6) sind uns ÄHNLICH.

Das Kind ÄHNELT der Mutter und dem Vater, den Großmüttern und den Großvätern.

Die AHNUNG WEIST in die Zukunft. Dann AHNEN wir etwas.

Ist das ein Widerspruch? Nein! Die WEISHEIT der AHNEN erlaubt uns, etwas zu AHNEN.

Wer waren / sind unsere AHNEN?

Mein Großvater mit seinen Schwestern

Mein Großvater mit seinen Schwestern

ZUFALL heißt auf Englisch CHANCE. Bietet ein ZUFALL nicht meistens eine neue CHANCE?

Im Chinesischen sind CHANCE und Glück das gleiche Zeichen.

Sind Sie offen für EINFÄLLE, ZUFÄLLE und Glück? Also ich schon!

Bereits während des Lesens formte sich in meinem Kopf dieser Blogbeitrag. Denn mir fielen viele Wörter auf, die ich in meiner Systemischen Aufstellungsarbeit benutze.

Wir sind die AHNINNEN und AHNEN der Zukunft für die Frauen und Männer, die nach uns kommen.

Verbunden durch ein rotes Band, den Seelenfaden. Das bedeutet Verantwortung.

Welche AUFGABEN, GABEN, BEGABUNGEN(7) haben uns unsere AHNEN MITGEGEBEN?

Welche WAHRHEIT(8) nehmen wir WAHR?

Was sind wir bereit AUFZUGEBEN, um unsere AUFGABE in diesem LEBEN(9) mal EBEN zu ERFÜLLEN?

Unsere AHNEN geben uns unser ERBGUT(10) mit.

Es ist GUT, sonst hieße es ERBSCHLECHT. Manchmal erkennen wir das GUTE nicht sofort.

Es ist oft ein Segen VERSTECKT, den man erst im Nachhinein ENTDECKT(11).

Wer loslässt hat zwei Hände frei

Chinesische Weisheit

Ein schweres LOS (Schicksal)(12) dürfen wir LOSLASSEN.

Wir dürfen LOS SEIN von den Verstrickungen mit den AHNEN.

SELBSTLOS(13) sein heißt, dass das SELBST LOS ist, nicht mehr gebunden an etwas.

LOSLASSEN führt zu GELASSENHEIT.

Was könnten wir GUT LOSLASSEN?

Loslassen

Loslassen

Durch heilende Sätze können wir während einer Systemischen Familienaufstellung uns und unsere AHNEN ERLÖSEN.

Wir LÖSEN Verwicklungen im Familiensystem. Es gelingt uns, uns LOSZULÖSEN.

Falls wir uns für eine Systemische Aufstellung ENTSCHEIDEN, SCHEIDEN wir uns von unserer bisherigen Routine.

Wir dürfen LOSLASSEN.

Ein Synonym für AHNEN ist VORFAHREN(14). Unsere VORFAHREN sind schon mal VORAUSGEFAHREN und haben ihre ERFAHRUNGEN gemacht.

Von GENERATION(15) zu GENERATION werden die GENE (das ERBGUT), weitergegeben.

Wofür waren unsere VORFAHREN GENERATOREN?

Was haben sie für uns GENERIERT?

Was hat sich in unserer Kindheit ereignet?

Auf was reagieren wir empfindlich? Was triggert uns immer wieder an? Und warum?

Unsere DNA

Unsere DNA

Was zieht sich bereits seit GENERATIONEN durch die Familiengeschichte?

Vielleicht ein SCHWINDEL(16)? Auch das zeigt sich in einer Systemischen Aufstellung. Erstaunlich, aber den Stellvertretern ist dann SCHWINDELIG oder sie WINDEN sich um das Eigentliche. Etwas kann VERSCHWINDEN.

AHNEN Sie es? Genau: Eine Systemische Familienaufstellung kann sehr klärend sein!

Die anderen achten

In einer Systemischen Aufstellung BETRACHTEN wir ein Thema oder Personen aus einem anderen, neuen Blickwinkel.

Wir ACHTEN(17) das Schicksal unserer Ahnen, indem wir uns in ZUNEIGUNG(18) wertschätzend VERNEIGEN.

Hier im badischen Dialekt sagt man: "Gib Obacht!" Das bedeutet, sei vorsichtig. BEOBACHTE dich!

Die liegende ACHT ist das Zeichen für die Unendlichkeit.

Die Übung "Die liegende ACHT" ist in vielen Variationen ein fester Bestandteil der Kinesiologie. Die beiden Gehirnhälften werden miteinander verbunden(19), was sich positiv auf die Konzentration, das Lesen, die Augenbeweglichkeit, die Koordination etc. auswirkt.

Die Psychotherapeutin Phyllis Krystal hat eine Methode entwickelt, bei der es durch das Visualisieren einer liegenden ACHT gelingt, hemmende Bindungen aufzulösen.

Aber bitte mit Gefühl

MITGEFÜHL(20) ist eine ehrenwerte Eigenschaft.

Wir verbinden uns MIT GEFÜHL mit einem anderen Menschen.

Aber Vorsicht: Haben wir MITLEID, dann LEIDEN wir MIT.

Damit ist dem anderen aber nicht geholfen, denn dann LEIDEN zwei Menschen.

Versinken zwei Menschen in einem Sumpf, können sie sich nicht gegenseitig herausziehen!(21)

In Systemischen Aufstellungen wird immer wieder sichtbar, wie ein Klient (mit was auch immer) MITLEIDET, und deswegen wie in einer OHNMACHT(22), also OHNE MACHT über sein Leben, agiert.

Er hat SCHMERZEN in seinem HERZEN. 💔

Der Sinn des Lebens

Tagein tagaus benutzen wir unsere SINNE(23):

Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken

Mit den SINNEN kommen wir zur BESINNUNG. BESINNEN wir uns auf das, was wirklich wichtig ist.

Sie möchten Ihre eigene oder die Lernmotivation Ihres Kindes wecken? Dann ist eine Systemische Aufstellung der SINNE Hören, Sehen und Fühlen SINNVOLL.

Unsere Sinne

Unsere Sinne

Ein bisschen verrückt

Durch ein BISSCHEN(24) Verrücken(25) etwas neu zu gestalten, ist zu wenig.

Wir sollten gleich richtig ZUBEISSEN.

Aber oft ist das EINFACH SCHWER(26). Was nun? EINFACH oder SCHWER?

Das bringt doch unser Unterbewusstsein DURCHEINANDER(27)! Aber DURCH EINANDER können wir viel lernen.

Positive Energie …

… durch positive Formulierungen, so geht‘s

Spüren Sie doch mal hin, wenn jemand zu Ihnen sagt: „Vergiss nicht einzukaufen!“

Bemerken Sie den Unterschied, wenn Sie stattdessen hören: „Denk dran einzukaufen!“

Eltern sagen zu ihrem Kind: „Hör zu!!“

Dieses wird daraufhin seine Ohren zumachen.

Es wäre doch besser zu sagen: „Hör jetzt genau hin!“, „ Hör her!“, „Hör mich an!“ oder „Pass auf!“

Oder Sie sagen: "Trödel nicht!"

Jetzt muss sich Ihr (kleines) Kind überlegen, was es alternativ tun soll. So verstreicht wertvolle Zeit.

Besser ist, Sie sagen: "Beeil dich!"

Das ist eine klare Ansage, auf die Ihr Kind prompt reagieren kann.

Sie sagen zu sich selbst: „Ich muss jetzt aufstehen.“

Sagen Sie doch stattdessen: „Ich entschließe mich, jetzt aufzustehen.“

Das ist ein ganz anderer Blickwinkel, eine ganz andere Energie!

Bei der 2. Variante haben Sie sich nämlich das, was Sie tun, selbst ausgesucht.

Wie oft hören Sie das Wort Blockade?

Benutzen Sie lieber das Wort Hürde. Denn eine Hürde können Sie überwinden, aber von einer Blockade werden Sie abrupt gestoppt wie von einer dicken Mauer.

Sie haben ein Problem(28)?

Das Wort beginnt zwar mit der Silbe PRO, was "für" bedeutet. Trotzdem sinkt unser Gemütszustand sofort, weil das Wort mit so viel negativer Energie belastet ist.

Die Alternative: Thema

Denn mit einem Thema können Sie sich neutral befassen, es klären und lösen.

Wenn sich Klienten für eine Systemische Aufstellung bei mir anmelden, seufzen sie oft: „Ach, ich habe so viele Baustellen!“

Schon klar, aber eine Baustelle ist schmutzig, unvollendet …

Das Unterbewusstsein hört die ganze Zeit das Negative.

Wie soll sich da etwas an der Situation ändern?

Bereits im Vorgespräch zur Aufstellung definieren wir das THEMA und legen ein positiv formuliertes Ziel fest.

Dieses enthält also auf keinen Fall das, was die Klienten NICHT wollen! Keine Verneinung, nur positive Wörter! Ich teste das kinesiologisch aus.

Lesen Sie hierzu auch: So erreichen Sie Ihr Ziel!

Streichen Sie negative Wörter aus Ihrem Wortschatz!

Jedes kritische Wort, das Sie aussprechen, zieht Nachteiliges an.

Noch ein paar Vorschläge

Oh, da ist ja SCHLAGEN enthalten!

Schnell mal ein positives Wort überlegen! Empfehlungen? Anregungen? Tipps?

Sie dürfen es sich aussuchen!

Anstelle von: „Ich bin schmerzfrei.“, lieber: „Ich fühle mich wohl.“

Anstelle von: „Ich werde es versuchen“, besser: „ Ich mache es.“ Spüren Sie, wie es sich anfühlt, wenn Sie "es" erreicht haben.

Sparen können Sie sich auch Füllwörter(29) wie anscheinend, bei weitem, eigentlich, ganz und gar, gewissermaßen, tatsächlich ...

Mich persönlich nervt am meisten dieses „ehrlich gesagt“. An den unpassendsten Stellen!

Es gäbe noch viele BEISPIELE(30). Wenn Sie darauf ACHTEN, wird es Ihnen ab sofort auch auffallen.

Apropos BEISPIEL: BEI und SPIEL, also BEIM SPIELEN. SPIELERISCH lernen bedeutet leicht lernen.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte …

Charles Reade (1814–1884)

Vielen DANK, dass ich Ihnen meine GEDANKEN(31) MITTEILEN(32) durfte.

Dass ich MIT Ihnen TEILEN durfte, wie wichtig es mir ist, bewusst auf meine eigene Sprache und auf die Wortwahl der anderen zu ACHTEN.

Sie waren ein TEILNEHMER(33) meiner Gedankenspiele. Ein TEILNEHMER nimmt immer nur die TEILE auf, die er gerade braucht. Sonst hieße er ja GANZNEHMER.

Und wo sind die TEILNEHMERINNEN?

Natürlich hat die gegenderte Schreibweise mit „Gendersternchen * und der/die und …Innen“ eine Berechtigung. Aber ich bevorzuge eine lesefreundliche Sprache, deshalb verzichte ich meistens darauf.

Unsere Sprache ist noch viel patriarchalischer(34) als uns bewusst ist. Viele Wörter beginnen mit der Vorsilbe „ER“: Erfolg, Ergebnis, Ereignis, Erlaubnis …

Auch im Englischen: history von his und story, herstory gibt es nicht.

Ist Sprache also Männersache?

Da habe ich doch schon wieder einen EINFALL für einen neuen Blogartikel. Den werden Sie dann unter dem Menüpunkt Text-Korrekturen finden.

Neben meiner Tätigkeit als Systemischer Coach (Coachin hört sich einfach doof an!) bin ich noch als Textkorrektorin tätig. Jetzt wird auch klar, warum ich mich so gerne mit Wörtern beschäftige. 😀

Und zum Schluss …

… SCHLIESSE ich meinen hoffentlich AUFSCHLUSSREICHEN(35) Artikel ab!

Aber wo lege ich nur den SCHLÜSSEL hin(36)? 🤔

Und ganz zum Schluss …

Warum heißt der Delfin „Delfin“?

Der DELFIN(37) hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Er ist intelligent, weise, und man sagt ihm telepathische Fähigkeiten nach.

Ob es wohl einen Bezug zum berühmten Orakel von DELPHI im antiken Griechenland gibt? 😉

Ein bisschen kitschig, aber passt gerade

Ein bisschen kitschig, aber passt gerade

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie gerne als StellvertreterIn bei einer Systemischen Aufstellung dabei sein?

Quelle: Joachim Schaffer-Suchomel, Klaus Krebs

DU BIST, WAS DU SAGST

Was unsere Sprache über unsere Lebenseinstellungen verrät

mvg Verlag 2006

ISBN 3-636-06264-6

(1): Seite 209

(2) bis (37): Im Glossar S. 214 (Ahnen) bis S. 341 (Zufall) sind die von mir verwendeten Begriffe alphabetisch geordnet.

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